Kategorie 18 - 21 Jahre

 

Hier findet ihr alle Einsendungen zum Jugendfotopreis Oberpfalz 2026 in der Alterskategorie 18 – 21 Jahre!

"Dem Licht entgegen" von Elena Mühlbauer

Fernab vom Lärm: Mit Ruhe, Licht und Gedanken, die sich ordnen.

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"Momente für die Ewigkeit" von Finja Winkler

Seit Jahren verbringen meine Freunde und ich eigentlich jeden Abend vom Frühling bis zum Herbst auf dem Wolfstein. Dort liegt auch diese kleine Hütte. Egal wie oft wir uns da oben den Sonnenuntergang anschauen, es wird nie langweilig. Wir haben dort so viele schöne Erinnerungen gesammelt: von Dates, Geburtstagen, Feier unseres Abschlusses, Feier vom Beginn unserer Ausbildung und Studiums bis hin zu einfach nur picknicken, dasitzen und reden. Dieser Ort hat für mich einfach eine wundervolle Bedeutung, da ich bei diesem Bild einfach innere Ruhe und Freude empfinde, weil wir so viele schöne Momente dort erleben durfte.

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"Streben nach oben" von Daria-Alina Kurth

Ein Lieblingsfoto erzählt meist mehr als nur, was zu sehen ist – es transportiert ein Gefühl. Dieses Bild wirkt still, kraftvoll und nachdenklich zugleich. Die Kombination aus Skulptur, Schatten, Licht und nächtlicher Atmosphäre erzeugt eine emotionale Tiefe, die man nicht sofort vergisst. Genau diese Mischung aus Ästhetik und Bedeutung macht es zu einem Foto, zu dem man immer wieder gern zurückkehrt.

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"Am ewigen Gipfel des Fuji" von Laura Regnath

Ein halbes Jahr durfte ich Japan mein Zuhause nennen. Ich habe viele Orte besucht und unfassbare Erinnerungen gesammelt. Doch dieses Bild bleibt mir am meisten im Gedächtnis: Das zarte Abendrosa am Fuße des Fujisan 富士山. Ein unglaublicher Moment, den ich bestimmt niemals vergessen werde!

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"Ein Stuhl auf der Straße" von Yehor Ivakh

Der Stuhl wirkt fehl am Platz. Er wartet, ohne zu wissen worauf. Dadurch entsteht ein stiller Moment: ein Objekt, das einfach da ist, ohne Funktion, ohne Erklärung. Der verlassene Stuhl wird zum Symbol für Zwischenzustände: Warten, Abwesenheit, Pause im urbanen Alltag. Dieses Foto ist mein Lieblingsfoto, weil es mit minimalen Mitteln eine starke Stimmung erzeugt. Es erzählt keine konkrete Geschichte, sondern öffnet ein Raum für Interpretation.

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"Zusammen ist man weniger allein" von Christoph Wiltschko

Erdmännchen sind Herdentiere. Es ist immer wieder faszinierend und süß, wenn die Tiere umherflitzen und miteinander spielen. Trotzdem ist immer mindestens ein Tier auf der Hut und beobachtet die Umgebung um vor androhenden Gefahren zu warnen. Andere suchen zur selben Zeit nach Nahrung und wieder andere kümmern sich um den Nachwuchs. Ich habe dieses Bild zum Thema "Lieblingsfoto" ausgewählt, weil ich den Tieren stundenlang bei ihrer Gemeinschaft zuschauen könnte. Abgesehen davon, dass ich hier einen guten Moment für das Foto erwischt habe, kann ich selbst auch noch viel von Ihnen lernen. Sowohl die Signifikanz von der Nähe zu anderen Artgenossen, als auch das Vertrauen, was man gegenüber seinen Mitmenschen erbringen kann, wenn man die Richtigen gefunden hat. Diese Tiere können in manchen Punkten also wahre Vorbilder für uns sein.

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"Side like Florida" von Colin Scheck

Das Bild ist in meinem ersten Urlaub alleine mit Freunden entstanden. Es hat dementsprechend einen sehr großen Wert für mich weil es einfach die schönste Zeit war! Das wird meine Galerie niemals verlassen ;)

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"Treiben Lassen" von Mirjam Liebl

Dieses Bild ist mit Freunden am See bei einem Geburtstagspicknick entstanden. Das Foto erinnert mich an einen Tag voller Leichtigkeit, Zufriedenheit und Gelassenheit. Gleichzeitig finde ich das Bild durch das minimalistische Motiv und den ruhigen, von sanften Wellen gezeichneten Hintergrund sehr beruhigend anzusehen. Ich wünsche mir, dass sich mein Leben genau so wie dieses Bild anfühlt.

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"Spring Motion" von Alissa Heß

Das Bild zeigt eine Biene, die zwischen den Blüten eines japanischen Kirschbaums nach Nektar sucht. Für mich ist dieses Foto mein Lieblingsfoto, weil es einen dieser kurzen, echten Momente festhält, die im alltäglichen Leben oft übersehen werden. Es ist eine Momentaufnahme einer Biene, die sich schnell zwischen den Blüten des Baums bewegt. Erst durch das Foto wird sichtbar, wie sich das Tier auf der Suche nach Nektar verhält. Diese Momente fallen im Alltag kaum auf, auch wenn sie ständig stattfinden. Genau deshalb ist dieses Foto für mich so besonders, denn es zeigt einen der vielen Momente, die versteckt von unserem täglichen Leben passieren, aber trotzdem sehr wichtig für unser Leben sind. Ich kann dieses Foto immer wieder ansehen und mir fallen jedes Mal neue, faszinierende Dinge auf, weswegen dieses Bild für mich eindeutig mein Lieblingsbild ist.

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"Einprägung durch Scheinwerfer" von Ashton Jahn

Dieses Bild stellt einen Moment von einem Konzert dar, da jegliche meiner persönlichen Lieblingserinnerungen und -momente hier geschaffen wurden und werden. Egal, ob es die Bandmitglieder:innen selbst oder die Zuhörer:innen sind, man fühlt sich durch die geteilte Musik derart verbunden, sodass man sich hier wie ein Teil einer großen Familie fühlt. Auf diesem Foto ist der Kopf des Schlagzeugers von einem Gitarrenhals verdeckt, da es nicht einmal eine so große Rolle spielt, wer genau hinter der Musik steckt, wichtig ist in jenem Moment nur das gemeinsame Erleben und Tanzen. Durch diese Inspiration von Konzerten bekomme ich immer mehr das Verlangen selbst in einer Band zu spielen und ich glaube, dieses Phänomen tritt bei vielen anderen auch auf :)

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"Freundschaft, Berlin 2024" von David Szanto

Manchmal sind die besten Momente nicht perfekt, so wie dieses Bild. Es ist leicht unscharf geknipst worden im gemeinsamen Städtetrip nach Berlin 2024, im ganz normalen Augenblick auf der Straße . Doch genau darin liegt seine Bedeutung. Vincent auf dem Bild erinnert mich an Freundschaft: an gemeinsame Wege, Gespräche auf Gehwegen, an Lachen zwischen Fahrrädern und Häusern. Freundschaft ist nicht perfekt, sie ist manchmal chaotisch, verschwommen oder auch spontan - aber genau das macht sie echt. Wie dieses Foto hält sie keinen perfekten Moment fest, sondern ein Gefühl: das Gefühl, zusammen unterwegs zu sein und zu wissen, dass jemand an deiner Seite steht.

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"Wenn man kurz stehen bleibt" von Emilia Racansky

Lilien haben eine symbolische Bedeutung von großer Tiefe. In zahlreichen Kulturen symbolisieren sie Reinheit, Vergänglichkeit und die Erinnerung. Im Kontext von Abschied und Tod kommen Lilien oft zum Einsatz, weil sie eine stille Würde und besondere Ruhe verkörpern. Sie besitzen etwas Erhabenes, das zugleich schön und nachdenklich stimmt dank ihrer sanften Farben und der anmutigen Blütenform. Auf einer persönlichen Ebene hat dieses Bild für mich eine tiefere Bedeutung. Es erfüllt mich mit einer gewissen Traurigkeit, aber auch mit Ruhe, wenn ich es betrachte. Es bringt mir vor Augen, dass vieles im Leben vergänglich ist und dass Erinnerungen oft eine große Bedeutung haben. Für mich ist die Lilie beinahe ein stilles Zeichen für Emotionen, die man nicht immer mit Worten ausdrücken kann. Diese Emotionen, die man fühlt, wenn man sich an die Zeiten mit den Großeltern erinnert, an das Versteckenspielen mit der besten Freundin oder einfach nur der Gute-Nacht-Kuss von Mama. Alles bleibt nicht für immer so, wie es im Moment ist - auch diese sind nach einiger Zeit verwelkt. Deshalb ist es umso wichtiger, diese schönen, auch schon melancholischen Momente im Hier und Jetzt zu genießen und jeden Tag zu leben, als wäre es der Letzte. Dieses Bild ist mein absolutes Lieblingsbild, da ich immer, wenn ich es sehe, an diese Vergänglichkeit erinnert werde, wofür ich sehr dankbar bin.

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"Ein unvergessliches Bild" von Karina Michalew

Fotografie bedeutet mir sehr viel und ich mache privat viele Fotos. Auf der Mittelschule wurde uns erzählt, dass Schüler/innen in der 8./9. Klasse nach England reisen würden und dabei auch London besuchen würden. Schon damals habe ich davon geträumt. Später wechselte ich auf die Realschule. In der 8. Klasse wurde wieder eine Fahrt nach England angekündigt. Ich freute mich sehr, doch die Plätze waren voll und meine Noten nicht besonders gut. Ich wurde nicht ausgewählt und war traurig, besonders als ich sah, wie glücklich die anderen Schüler/innen waren. Nachdem ich die 8. Klasse wiederholt hatte, bekam ich ein Jahr später noch einmal die Chance und durfte schließlich nach England fahren. Es wurde eine der besten Fahrten meines Lebens. Schon davor hatte ich im Februar eine Reise nach England mit meinen Eltern gemacht. Wir waren eine Woche unterwegs, besuchten jeden Tag ein anderes Land und hatten eine Tour gebucht. Ich nutzte die Gelegenheit viele Bilder zu machen. Dabei wurde ein Foto im einen perfekten Moment geschossen, genau dieses Bild ist für mich das Perfekte geworden. Es sticht von allen meinen Fotos immer heraus, egal wie gut die anderen Bilder aussehen. Jedes Mal, wenn ich dieses Foto sehe, erinnere ich mich an diesen besonderen Moment. Es zeigt mir, dass manchmal die spontansten Augenblicke die Schönsten sind. Außerdem erinnert es mich daran, dass ich mir meinen Traum erfüllt habe und nach England reisen konnte. Dieses Foto bedeutet mir bis heute sehr viel.

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"Blick nach vorn" von Evelina Foihel

Die Freiheit ist das, was das Bild ausmacht. Vor uns ist das ganze Leben, alles steht uns offen. Wir können uns so ausdrücken, wie wir sind. Auf dem Bild ist meine Freundin zu sehen. Sie sah in diesem Moment so frei und cool aus, dass ich das Bild von ihr gemacht habe.

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"libre comme l'art" von Danielle Nitsche

Mit diesem Foto möchte ich betonen, wie wertvoll es ist, in Freiheit leben zu dürfen. Diese Freiheit ist auch immer ein Stück mit Leichtigkeit und Unbeschwertheit verbunden. Die Kunst hilft uns zu erinnern, dass unser Leben leichter und unbeschwerter sein kann, wenn wir es mit Augenblicken, wie diesen, füllen.

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"Vereda do Areeiro bei Sonnenaufgang" von Magdalena Ott

Um 03:30 Uhr morgens aufzustehen für eine Aussicht, die für Madeira weltweit bekannt ist. Nicht zu wissen, ob sich der Sonnenaufgang überhaupt zeigen wird. Im Dunkeln sind wir losmarschiert, hoffnungsvoll etwas einzigartiges zu sehen. Dann war es so weit, wir durften den beeindruckendsten Sonnenaufgang sehen. Kein Bildschirm der Welt könnte einfangen, wie beeindruckend es ist, zu sehen, wie sich die Sonne durch das Wolkenmeer kämpft. Für mich war dieser Moment so eindrucksvoll, da ich genau diesen Moment unzählige Male auf TikTok oder Instagram gesehen haben. Und dann stand ich genau auf diesem Berg, mit dieser Aussicht und mir wurde klar, dass die echte Welt so viel sehenswerter ist, als das, was wir täglich auf unseren Bildschirmen sehen. Ich möchte Risiken eingehen, die Welt sehen und nicht nur Kurzclips abspeichern, denen ich nie wieder nachgehen werde.

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"Schmetterling, du kleines Ding" von Selina Kellner

Dieses Bild ist mein Lieblingsfoto, da es perfekt die kleinen Lebensfreuden darstellt, wie ein einfacher Schmetterling am Wegesrand beim Wandern. Obwohl die Flügel eingerissen sind, stellte er für mich ein besonderes Fotomotiv dar, da ich Detailfotografie liebe und so kleine Dinge ganz groß darstellen kann. Damit hat es den Titel „Lieblingsfoto“ definitiv verdient.

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"zunehmender Mond" von Hannes Biersack

Der zunehmende Dreiviertelmond durch mein Teleskop. Dieses Bild ist mein Lieblingsfoto, da es meine Leidenschaft für Astronomie verkörpert. Unser nächster Nachbar ist ein wunderschönes Motiv und eignet sich ideal für die Astrofotografie, besonders für Einsteiger wie mich. Das täglich wechselnde Spiel von Licht und Schatten – besonders an der Tag-Nacht-Grenze und in den Kratern – ist jedes Mal wieder interessant zu beobachten und toll zu fotografieren.

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"Oma's Rosen" von Lena Köglmeier

Auf dem Bild sieht man eine Rose.

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"Stille im Ring" von Pablo Rabe

Dieses Foto ist mein Lieblingsfoto, weil es einen stillen Moment nach dem Training zeigt. Zwischen Anstrengung und Erholung entsteht eine besondere Ruhe im Ring. Genau dieser kurze Augenblick hat mich beim Fotografieren fasziniert.

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"Eintagsfliegen fliegen" von Emil Hladik

In Regensburg gibt es immer ein paar Tage im Jahr in denen Schwärme von Eintagsfliegen um jede Straßenlaterne fliegen. Von weitem könnte man meinen es schneit. Die Straßen werden bedeckt von einer weißen Schicht voller toten Fliegen. Diese Tage bleibe mir immer besonders gut in Erinnerung. Obwohl natürlich ein gewisser Ekel entsteht, wenn man durch den weißen Teppich geht und einem die Viecher um den Kopf schwirren, finde ich das Naturspektakel wunderschön. Ich habe über die Jahre mehrere Fotos von den Fliegen gemacht. Dieses gefällt mir am besten. Die niedrige Verschlusszeit erzeugt sichtbare Flugbahnen. Geschossen mit einer Leica R6.2 und einem 50mm auf Kodak Double X (Iso 200).

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"Zwischen Wasser und Gedanken" von Julia Seebauer

Ein kleines Boot ruht am Ufer der Donau, verborgen im dichten Schilf – als hätte die Zeit es nicht nur vergessen, sondern bewusst zurückgelassen. Gedämpfte Farben und fahles Licht legen sich wie ein schwerer Schleier über die Szene und ziehen sie in eine tiefe, greifbare Melancholie. Wie oft bin ich achtlos an diesem Ort vorbeigegangen, blind für das, was sich im Verborgenen zeigt? Erst durch die Fotografie habe ich gelernt, stehen zu bleiben – den Moment festzuhalten, bevor er im Strom des Alltags untergeht. Dieser Ort, fernab der gewohnten Wege, ist für mich zu einem Rückzugsort geworden. Als ich dieses Bild aufnahm, schien die Welt für einen flüchtigen Moment den Atem anzuhalten. Die Gedanken verstummten, die Zeit verlor ihre Schärfe – und zwischen Schilf und Wasser blieb nichts als mein leiser, zerbrechlicher Frieden in einer ruhelosen Welt. Gerade deshalb ist dieses Bild mein Lieblingsfoto: weil es nicht nur zeigt, was ich sehe, sondern das, was ich in diesem Moment gefühlt habe.

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"Im selben Boot" von Malin Kopczyk

Das Foto habe ich abends in einer Pariser Metro aufgenommen, nach einem langen, aber sehr schönen Tag. Die Metro war rappelvoll. Neben mir standen Touristen, Einheimische, Arbeiter, Studenten – Menschen aus verschiedener Herkunft und sozialer Schicht. Genau das macht die Metro für mich aus: hier prallen alle Gesellschaftsschichten aufeinander. Die vielen unterschiedlichen Hände an den gleichen Haltestangen zeigen diese Vielfalt ganz direkt. Man sieht die Unterschiede, aber auch das Gemeinsame: alle halten sich fest, alle sind auf dem Weg irgendwohin. Obwohl es eng war und viele Menschen auf wenig Platz standen, wirkt das Bild auf mich überraschend ruhig. Es ist mein Lieblingsfoto, weil es mich einerseits direkt an diesen tollen Urlaub erinnert, aber gleichzeitig mehr ist als nur ein Schnappschuss: mitten im Trubel sind wir alle ein Stück weit verbunden.

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"Tanz im Regen" von Sophia Schwärzer

Wir wollten an diesem Tag eigentlich ein kleines Fotoshooting in schicken Kleidern bei einer tollen Location machen. Doch genau in dem Moment, als wir ankamen, begann es plötzlich zu regnen. Ich beschloss das Beste daraus zu machen und begann zusammen mit den Regentropfen zu tanzen. Mit diesem Bild verbinde ich ein Gefühl von Glück, Freiheit – und die Erkenntnis, dass selbst dann, wenn nicht alles nach Plan läuft, etwas Wunderschönes daraus entstehen kann...

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"Zwischen Aufbruch und Freiheit" von Fabian Schedl

Als ich in Frankreich einen meiner besten Freunde besuchte, hatte ich den besten Tag meines Lebens. Ein besonderer Moment war an einer verlassenen Burg in der Auvergne. In dieser Umgebung entstand das Bild, welches mich sofort an mein Lieblingsbild „Der Wanderer über dem Nebelmeer" erinnerte. Der romantische Blick in die Ferne und das Meer an Landschaft sind Parallelen und verkörpern einen Anblick der förmlich nach Zukunft und Freiheit schreit.

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"Armut im Schatten des Luxus" von Kevin Dinh

Dieses Foto ist mein Lieblingsbild, weil es mit schmerzlicher Klarheit die immer weitende Schere zwischen Arm und Reich in unserer modernen Welt offenlegt. Vor der prächtigen Cartier-Boutique in der Pařížská-Straße in Prag, der teuersten Einkaufsmeile der Stadt, liegt ein schlafender Mann auf dem Pflaster. Dieser ist getrennt durch einfache Betonbausteine. Die Bausteine symbolisieren nicht nur eine physische Barriere, sondern die unsichtbare Mauer der Gesellschaft. Auf der einen Seite Glanz, Luxus und Wohlstand, auf der anderen ein Mensch, der in der prallenden Sonne ausharren muss, unsichtbar für die Welt und Menschen. Man spürt die Hitze, die Erschöpfung dieses Mannes – barbrüstig, schlafend auf dem harten Stein, während um ihn herum das Leben pulsiert. Er ist keine Sache, sondern ein Mensch mit Geschichte, vielleicht gebrochen durch Armut, Krankheit oder Systemversagen. Jedoch wird er von seiner Umgebung wie eine Sache behandelt. Dieses Bild ist mir von großer Bedeutung, weil sie uns zwingt, hinzusehen: Jeder von uns könnte einen Schritt tun, um Brücken statt Mauern zu bauen. Das rote Verbotsschild im Bild sagt es schon aus. Stoppt den Kapitalismus. Stoppt die Ignoranz. Wie kann eine Stadt wie Prag, Touristenmagnet mit Luxusläden, parallel eine Parallelwelt der Verarmung dulden? Es ist ein Aufruf an die Politik: Investiert in soziale Programme, bezahlbaren Wohnraum und Integration, statt nur in Schaufenster. Lasst uns die Schere schließen!

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"Schweben im Spiegel der Berge" von Anna Vogt

Das Bild passt gut zum Thema, da es einen sehr persönlichen Glücksmoment zeigt: völlige Ruhe, Freiheit und das Einssein mit der Natur. Die beeindruckende Bergkulisse und der klare See machen die Situation besonders und einzigartig, sodass starke, positive Erinnerungen damit verbunden sind.

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"Tiefen des Himmels" von Feline Gmeiner

Ein Ort, an dem sich ganz leise Himmel und Erde begegnen. Obwohl der Himmel so fern scheint, fangen ihn die Berge in der Spiegelung des Sees ein und halten das Ungreifbare fest. Für einen Augenblick steht die Welt still und in mir breitet sich tiefe Ruhe aus.

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"Sonnenblume im Sonnenaufgang" von Katharina Aschenbrenner

Das Bild zeigt eine Sonnenblume im Sonnenaufgang. Mir bedeutet dieses Bild sehr viel, weil ich mich in diesen Moment nur auf die Sonnenblume konzentriert habe und wieder einmal die Welt um mich herum vergessen konnte.

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"Take me back" von Evance Jayasinghe

Dieses Foto habe ich während meines Sommerurlaubs in Sri Lanka aufgenommen. Ich besuchte den Ort an dem meine Eltern ihre Flitterwochen verbracht hatten und bestellte ein Club‑Sandwich, das sie damals dort gegessen hatten. Dieses Bild entstand, während ich auf das Essen wartete. In diesem Moment wurde mir bewusst, wie glücklich ich mich schätzen kann, an einem so wunderschönen Ort geboren worden zu sein und dort aufzuwachsen. Ich habe die Natur, die mich umgeben hat, lange Zeit nicht wirklich wertgeschätzt – ebenso wenig wie die Tatsache, dass so viele Menschen davon träumen, einen Ort wie diesen zu besuchen. Es ist wahrlich ein Paradies, das ich schon jetzt sehr vermisse.

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